Traffic

Was ist Traffic und warum ist er ausgesprochen wichtig?

Die Bezeichnung Traffic wird in anderen Fällen verallgemeinernd auf den gesamten Datenverkehr im Internet bezogen verwendet. Google sieht die Besucheranzahl als ein Ranking Kriterium an. Hat eine Website eine hohe Qualität, fällt der Besucherstrom in der Folge rege aus. Google ist nicht die einzige Suchmaschine – die Besucherzahlen von Webseiten werden von anderen Maschinen genauso beachtet.

Generell ist es empfehlenswert, das Ranking bei Google stark zu bewerten und alle SEO Maßnahmen auf Google auszurichten. Duck Duck Go und andere alternative Maschinen spielen mit zunehmender Aversion der Menschen gegen das allgegenwärtige Tracking eine zunehmend wichtigere Rolle. SEO-Maßnahmen sollten die Anforderungen anderer Suchmaschinen genauso erfüllen.

Traffic auf der eigenen Webseite - Warum ist er so wichtig?

Traffic bezeichnet die Zugriffe der Besucher und Besucherinnen auf eine Webseite. Es handelt sich um einen Fachbegriff aus dem Online Marketing. Im Online Marketing ist das Ranking wichtig, und das bedeutet: Ohne SEO geht es nicht. Eine Page in der Weise zu bearbeiten, dass sie in den Ergebnissen der Suchmaschinen weit vorne landet, gilt als Kunst.

Traffic auf einer Webseite messen, Analyse interpretieren, für Marketing nutzen

Online Marketing geht über SEO und Content hinaus: Zahlreiche Analyse-Tools sammeln Traffic Metriken. Sie helfen bei der Auswertung. Beispiele für solche Tools sind Google Analytics und Piwik, andere Tools findest Du in verschiedenen Paketen, die Dir bei der SEO helfen sollen. Die Tools beantworten Fragen wie:

Zwei Werte sind von großer Bedeutung: Das sind die Metriken Visit und der Page View, bisweilen als Page Impressions bezeichnet. Was hat es mit Visit und Page Impressions auf sich?

Visit: Der Besuch

Das englische Wort Visit bedeutet „besuchen“. Es geht hier um den Besuch der Webseite, um alle Seitenaufrufe. Wie viele Seitenaufrufe tätigt ein Nutzer oder eine Nutzerin? Wie genau bewegt sich der Nutzer/die Nutzerin durch die verschiedenen Unterseiten? Der Visit ist beendet, sowie der Nutzer die Seite verlässt, beziehungsweise nach dreißig Minuten ohne Seiteninteraktion. Weil jeder Besucher eine Website wiederholt aufsuchen kann, sind Visits nicht mit der Anzahl von Besuchern und Besucherinnen identisch! Was sagen Visits aus?

Visits erzählen viel darüber, wie sich ein Besucher/eine Besucherin auf einer Webseite verhält. Aus dem Visit kann man herauslesen, wo der Nutzer einsteigt, über welche Unterseite er sich in einer Internetpräsenz von dort aus bewegt und von wo aus die Seite verlässt. Die Verweildauer auf jeder einzelnen Webseite kann abgelesen werden, sie lässt Rückschlüsse zu. Richtig interpretiert, geben diese Daten Unternehmen die Möglichkeit, Rückschlüsse auf die Effizienz einer Webseite zu ziehen: Zeigen die Besucher wirklich das Verhalten, das Du erwartest? Erfüllt die Seite nicht ihren Zweck, bedarf aus diesem Grund einer Überarbeitung? Sollten Unternehmen statt der Internetseite die Kampagnen der einzelnen Social Media Angebote bearbeiten, weil die Anzahl der von dort kommenden Nutzer und Nutzerinnen nicht den Erwartungen entspricht? Visits sind folgerichtig nicht ausschließlich für die Evaluierung der Landingpages und Unterseiten einer Internetpräsenz relevant. Sie zeigen Dir für ganze Kampagnen, wo Du einzelne Punkte bearbeiten beziehungsweise verbessern solltest.

Page Impressions: Die URLs einer Website

Die Page Impressions sind grundsätzlich Aufrufe einer einzelnen Webseite. Das bedeutet, es geht bei Page Impressions nicht um die gesamte Website (den ganzen Internetauftritt), sondern um die einzelne Seite. Über die Page Views/Page Impressions wird durch die Anzahl der Aufrufe deutlich, welche Seite von vielen Nutzern/Nutzerinnen besucht wird, ob Unterseiten seltener im Fokus stehen, und ob eine Unterseite keinen Besucher anlockt. Page Impressions lassen für Unternehmen Rückschlüsse zu, ob Unterseiten der gesamten Internetpräsenz guten Content enthalten, wo man Content noch bearbeiten sollte und wie der Online Auftritt insgesamt zu bewerten ist.

Traffic messen und dann auswerten: Online Marketing neu ausrichten

Die Auswertung der Besucherzahlen ist insbesondere für Werbung interessant: Google AdWords und Affiliate Systeme leben von Werbeschaltungen. Deine Kampagne sollte in jedem Fall die gewünschte Reichweite zeigen, und das lässt sich über den Traffic ganz gut feststellen. Die Formel ist einfach: Je mehr Traffic eine Seite zeigt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die gezeigte Werbung wahrgenommen wird. Werbeschaltungen gehören aus diesem Grund auf die Page mit dem höchsten Traffic. Im Online Marketing fließt viel Geld. Wie viel kann ein Publisher für die Schaltung einer bestimmten Anzeige auf einer Seite verlangen? Je mehr Traffic die Webseiten haben, desto höher die Kosten – und desto höher der Nutzen für die Werbetreibenden.

Lohnt sich das Platzieren von Werbeanzeigen auf einer Page, nur weil diese viel Traffic hat? Es kommt darauf an. Hohe Besucherzahlen sind gut, denn das ist eine Grundvoraussetzung für effektive Werbung. Aber ein hohes Besucheraufkommen bedeutet lediglich, dass die Seite wahrgenommen wird, dass Nutzer und Nutzerinnen sie sehen. Reicht Wahrnehmung alleine aus? Nein, Handlungen müssen folgen. Webseiten wollen nur in ganz seltenen Fällen gelesen werden, ohne dass weitere Aktionen gefordert sind. Meist ist das Ziel, dass Nutzer und Nutzerinnen Kontakt aufnehmen, Informationen anfordern, ihre E-Mail Adressen hinterlegen oder direkt etwas kaufen. Und da kommen die Conversions ins Spiel. Wie hoch ist der Anteil der Seitenbesucher, die auf Deiner Internetseite zu Käufern und Käuferinnen werden?

Fake Traffic: Spam verunreinigt die Analyse

Eben klang die Sache relativ simpel. Und jetzt sieht es aus, als könnte müsste man die finale Besucherzahl erst noch bearbeiten, also bereinigen. Fake Traffic bezeichnet unechte Besucher einer Webseite, also Besuche, hinter denen keine echten Menschen stecken. Wie geht das genau? Fake Traffic ist, wenn Zugriffe auf die Site simuliert werden. Manchmal werden Webseiten gezielt massenhaft aufgerufen, dahinter steckt oft eine Software. Und das verfälscht die Statistiken. Suchmaschinen wie Google mögen das nicht, deshalb wird der sogenannte Referee Spam in den Statistiken von Google und anderen Suchmaschinen in der Regel ausgelesen. Trotzdem wird Referee Spam als Black Hat Methode genutzt, um Linkaufbau zu betreiben: Nicht jeder betreibt „sauberes“ SEO. Willst Du echte Traffic-Daten, musst Du den Output der Tools eventuell wiederholt bearbeiten. Du entfernst diese unechten Seitenbesuche über Hostname Filter und Kampagnenquellen Filter. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Crawler Spam.

Online-Marketing kennt bezahlte Webseitenbesucher

Zahlt man als Maßnahme im Marketing Geld, dass Webseiten besucht werden, wird das als Paid Traffic bezeichnet. Die bezahlten Werbe-Maßnahmen bei Facebook fallen genauso darunter wie AdWords-Anzeigen und Popups sowie Werbebanner. Bezahlte Werbung ist erfahrungsgemäß effektiver als SEO-Maßnahmen und aus diesem Grund sinnvoll. Denn ein rapider Anstieg von Besucherzahlen auf einer Landingpage sorgt in der Regel für ein verbessertes Ranking. Von vielen Menschen wird diese Maßnahme im Online Marketing genutzt um zu testen, ob eine bestimmte Seitenversion gut ankommt, alternativ ob man sie noch bearbeiten muss. Die Risiken sind bei bezahlter Werbung höher: Niemand weiß vorher, ob sich die Kosten der Online Kampagne für Unternehmen lohnen. Und es lässt sich nicht beziehungsweise extrem schwer voraussagen, ob Paid Traffic zu Käufen, alternativ zu Kontaktanfragen führen wird. Damit der Kauf am Ende zustande kommt, müssen alle Maßnahmen stimmen, eine hohe Besucherzahl reicht nicht aus.

Als ausgesprochen effektiv gilt im Online Marketing, dass Landingpage und Werbeplatzierungen perfekt aufeinander abgestimmt sind, die richtige Zielgruppe erreicht wird und zusätzlich exakt die Versprechen erfüllen, die in Bannern, Anzeigen und in Social Media gegeben werden. Zu SEO und Analysen, Überwachung der Besucherzahlen und der Rückverfolgung, von welchen Social Media Kanälen oder anderen Kampagnen im Online Marketing die Nutzer kommen, müssen Tests kommen, die das Zielgruppentargeting beachten.

Echten Traffic generieren

Was wirkt sich positiv auf die Besucherzahlen von Landingpages aus? Zum Einen werden viele Nutzer auf eine Seite gelockt, die bei den Suchmaschinen idealerweise weit oben angezeigt wird. Jeder, der Webseiten erstellt, kann das für sich ausprobieren: Bei Google sowie anderen Suchmaschinen wird ein Set an Suchbegriffen eingegeben. Zeigen die ersten drei Treffer unter anderem die Webseiten, die man im Sinn hat, stimmt in Sachen SEO alles. Das ist es, was als gutes Ranking bezeichnet wird. Werden die Seiten weit unten als zehnter, fünfhundertster, dreitausendeinundsiebzigster Treffer angezeigt, sollte man sie wiederholt bearbeiten. Keywords wählst Du sorgfältig aus, dafür stehen Dir und Unternehmen Tools zur Verfügung. Heute kommt keine Kampagne ohne Social Media aus: Von Facebook über Instagram und Twitter bis zu TikTok sollten die verschiedenen Social Media Dienste nach Zielgruppe sinnvoll einbezogen werden. Im nächsten Schritt muss der Content stimmen. Content is King! Es ist schon fast eine kleine Wissenschaft, wie SEO und speziell Content funktioniert. Derzeit wird es von Google beispielsweise hervorragend bewertet, wenn der Content Webseitenbesuchern relevante Informationen in hochwertiger sprachlicher Formulierung gibt und grammatikalisch korrekt ist. Da die Bewertungskriterien wiederholt überarbeitet werden, solltest Du idealweise jede einzelne Page hinsichtlich SEO in geringeren zeitlichen Abständen wiederholt bearbeiten.