Facebook Business Manager

Was ist der Facebook Business Manager?

Der Facebook Business Manager, häufig auch nur als FB Business-Manager bezeichnet, ist ein nützliches Tool, das allen Firmen und Unternehmen hilfreich ist.

Der Hintergrund: Der Business-Manager erleichtert die Verwaltung von Werbekonten, Unternehmensseiten und den daran beteiligten Personen in Facebook.

Was ist der Facebook Business Manager?

Insbesondere die Überwachung und Erstellung von Werbeanzeigen wird mit dem FB Business Manager deutlich vereinfacht und optimiert. Werbung ist einer der wichtigsten Bestandteile Deiner SEO Maßnahmen in Google; der Manager hilft Dir dabei, diese Werbung möglichst gewinnbringend und kundenorientiert zu planen. Der Facebook Business Manager ist für Dich in der Nutzung kostenfrei. Wie das Tool genau funktioniert, verraten wir Dir im Detail.

Welche Vorbereitungen sind notwendig?

Um den Business-Manager zu nutzen, benötigst Du natürlich ein Facebook-Profil. Auch solltest Du Dir hinsichtlich der administrativen Rechte Gedanken machen. Überleg Dir also bereits vor der Einrichtung, auf was die Administratoren zugreifen dürfen. Wir empfehlen Dir das Tool immer dann, wenn mehrere Personen an Deinem Marketing über die sozialen Kanäle beteiligt sind. Auch wenn Du jemanden mit der Werbung für Dein Unternehmen beauftragt hast, kann das Werkzeug hilfreich sein. Grundsätzlich hilft Ihnen das Tool dabei, alles an einem zentralen Ort zu verwalten. Zu diesem Zweck dient das sogenannte Dashboard: Hier erkennst Du ganz genau, wer auf welches Deiner Konten und welche Funktionen im einzelnen Zugriff hat. Das neue Tool, das es seit dem Jahr 2021 gibt, hat einen weiteren wesentlichen Vorteil: Du kannst Privates und Berufliches von nun an sehr viel besser voneinander trennen. Grundsätzlich empfehlen wir den Facebook Business Manager eher größeren Firmen. Für kleine und mittelständische Unternehmen hingegen, die nur wenige Angestellte haben, kann das Tool eher unübersichtlich wirken. Erfahrung im Umgang mit Facebook solltest Du auf jeden Fall mitbringen, denn das Tool ist recht komplex.

Der Business-Manager im Detail

Wie bereits erwähnt, ist das Tool recht komplex und umfangreich. Momentan findest Du sechs verschiedene Punkte. Unter "Frequently used" zum Beispiel findest Du alle die Funktionen, die Du besonders häufig nutzen wirst. Funktionen, die Sie mehrmals in der Woche oder gar täglich nutzen, sind hier gespeichert und können so schneller aufgerufen werden. Planst Du eine neue Kampagne, sieh Dir den Menüpunkt "Plan" an. Hier findest Du alle nützlichen Tools, die Dich bei der Erstellung einer neuen Werbekampagne bestmöglich unterstützen. Neue Anzeigen erstellen beziehungsweise verwalten kannst Du mit Hilfe des Menüpunktes "Create & Manage", während "Measure & Report" Dir alle verfügbaren Auswertungen und Statistiken bietet. Unter dem Punkt "Assets" hingegen sind alle Deine Inhalte hinterlegt. Zu guter Letzt gibt es einen Punkt "Settings", mit dessen Hilfe Du diverse Änderungen an Deinen Einstellungen vornehmen kannst. Für den Laien sind das recht viele Funktionen und Menüpunkte. Natürlich musst Du nicht alle nutzen. Beschränke Dich also auf die, die für Dich und Dein Unternehmen nützlich und hilfreich sind.

Was aber unterscheidet den Business-Manager vom normalen Facebook-Profil? Der Businessmanager ist ein Tool, das gezielt darauf ausgerichtet ist, Aktivitäten und Werbeanzeigen zu steuern. Die sogenannte Facebook Business Suite zeigt Dir diverse unternehmensbezogene Assets wie Werbekonten, Werbeanzeigen und Social-Media-Analytics an. Anders als bei Deinem gewöhnlichen Facebook Konto gibt es beim FB Business Manager keinen Newsfeed und auch keine persönlichen Benachrichtigungen. Stattdessen bietet Dir die Plattform einen umfassenden Überblick über Deine Aktivitäten auf den Social Media Kanälen. Wer genau sollte also den Facebook Business Manager nutzen? Sobald mehr als eine Person an Deinem Facebook oder Instagram Marketing arbeitet, ist das Tool hilfreich. Dabei gilt: Je mehr Personen beteiligt sind, desto effektiver ist der Business-Manager. Auch wenn Du mehrere Facebook oder Instagram Ressourcen verwaltest, ist der Manager auf jeden Fall hilfreich. Mit dem Manager verwaltest Du alles zentral von einem Ort aus und sehr übersichtlich und siehst auf einen Blick, wer worauf Zugriff hat. Ebenso dient der FB Business Manager dazu, Privates und Berufliches künftig besser voneinander zu trennen.

Die erste Einrichtung: Darauf musst Du achten

Wichtigste Voraussetzung, um das FB Business Tool nutzen zu können: Du benötigst ein Unternehmensprofil auf Facebook. Diese kannst Du jederzeit unter business.facebook.com aufrufen. Wenn Du Dich nun mit Deinen persönlichen Daten in Deinem Profil registrierst, kannst Du auch schon mit der Einrichtung des Tools beginnen. Dafür musst Du nicht viel Zeit einplanen, denn die Erstellung bedarf nur weniger Schritte. Oben rechts findest Du eine Schaltfläche "Konto erstellen", die Du einfach anklickst. Nun sollte sich ein Fenster öffnen, in dem Du Deinen Namen, Deine geschäftliche E-Mail-Adresse und den Namen Deines Unternehmens eingibst. Wenn Du nun auf Senden klickst, ist Dein persönliches FB Business Suite-Konto auch schon eingerichtet. Viele Nutzer haben Probleme damit, dass ihr Seitenname nicht akzeptiert wird. Dafür kann es ganz verschiedene Gründe geben. Achte unbedingt auf die korrekte Groß- und Kleinschreibung. Auch einige Symbole können Probleme verursachen: Das Copyright-Zeichen zum Beispiel ist nicht zulässig. Auch der Zusatz "Offiziell" ist bei Facebook nicht gestattet. Ortsnamen, Slogans und Beschreibungen sollten in Deiner Firmenbezeichnung ebenso wenig vorkommen.

Wie geht es nach der Ersteinrichtung weiter?

Die Ersteinrichtung Deines FB Business Managers sollte also kein Problem darstellen. Nun gilt es, Ressourcen und Personen dem Tool hinzuzufügen. Beachte dabei, dass es zwei unterschiedliche Arten von Zugriffen gibt: zum einen den Zugriff auf das Business Tool an sich und auf der anderen Seite den Zugriff auf die einzelnen Funktionen des Tools. Von allen Personen, die den Business-Manager nutzen sollen, benötigst Du zwingend eine E-Mail-Adresse. Das muss allerdings nicht unbedingt die Adresse sein, mit der sich die Person bei Facebook registriert hat. Wichtig ebenfalls: Du hast die Wahl zwischen Request Access und Claim Access: Beim Claim Access ist der Business-Manager der Eigentümer einer Facebook Page. Ist die Seite also tatsächlich Dein Eigentum, wähle diese Einstellung. Verwaltest Du hingegen Seiten oder Konten für andere Kunden oder Unternehmen, wähle stattdessen Request Access. Der Eigentümer gewährt Dir dann Zugriff auf die Seite. Selbstverständlich kann er Dir diesen Zugriff jederzeit wieder entziehen. Ein weiterer wichtiger nächster Schritt ist das Hinzufügen von Unternehmensseiten. Zu diesem Zweck nutzt Du das linke Seitenmenü, wo es einen Punkt "Seite hinzufügen" beziehungsweise "Instagram hinzufügen" gibt. Hier gibst Du den Namen oder die URL der Facebook Seite ein. Wenn eine Facebook Unternehmensseite bereits vorhanden ist, wird sie Dir automatisch angezeigt.

Im nächsten Schritt solltest Du die Facebook Werbekonten verbinden. Das funktioniert genauso wie das Hinzufügen einer Unternehmensseite und ist mit keinem großen Aufwand verbunden. Im ersten Schritt kann zunächst nur ein Werbekonto hinzugefügt werden. Erst wenn Du über dieses Konto Anzeigen geschaltet hast, kannst Du weitere Werbekonten hinzufügen. Insgesamt kannst Du maximal fünf Werbekonten erstellen. Um ein Werbekonto zu verbinden, begib Dich in das Dashboard. Unter dem Menüpunkt Werbekonten Einstellungen gelangst Du in den entsprechenden Manager. Hier wiederum findest Du ein Seitenmenü mit Deinen Unternehmenseinstellungen, Konten und Werbekonten. Eine blaue Schaltfläche "Hinzufügen" dient hier dazu, Dein Werbekonto hinzuzufügen. Hast Du diese Schaltfläche angeklickt, öffnet sich ein neues Pop-up-Fenster, wo Du Deine Werbe-ID eingeben musst. Klicke nun auf "Werbekonto hinzufügen" und auch dieser Schritt ist erfolgreich erledigt. Vergiss nicht, nach dem Einrichten eines Werbekontos auch Deine gewünschte Zahlungsmethode auszuwählen. Wie bereits eingangs erwähnt, ist die Nutzung des Facebook Business Managers für Unternehmen kostenfrei. Das gilt allerdings nicht für Deine Werbeanzeigen. Für diese musst Du ein festes Budget einplanen. Für monatliche Anzeigen solltest Du ein Budget von mindestens 100 Euro veranschlagen. Planst Du die Erstellung von Grafiken, erhöhen sich die Kosten auf etwa das Doppelte.

Nun solltest Du die Personen Deiner Wahl zu Deinem Manager hinzufügen. In der Regel sind das Deine Angestellten beziehungsweise unternehmensinterne Mitarbeiter. Auch dieser Schritt ist schnell erledigt und Du benötigst kein spezielles Vorwissen. Praktisch: Du kannst für jeden Deiner Mitarbeiter einzeln bestimmen, welche Art Zugriffsrechte er haben soll. Klicke in der linken Seitennavigation auf "Einstellungen" und auf "Personen". Dann hast Du die Möglichkeit, die Personen Deiner Wahl hinzuzufügen. Halte die E-Mail-Adresse der jeweiligen Mitarbeiter bereit, denn diese werden für die Einrichtung benötigt. Ist die Einrichtung erledigt, erhält der jeweilige Mitarbeiter von Facebook eine E-Mail direkt in seinen Account. Für die Einrichtung stehen Dir zwei Optionen zur Auswahl: Der Mitarbeiterzugriff und der Administratorzugriff. Bei Letztgenanntem hat der Mitarbeiter eine komplette Kontrolle über Dein Unternehmen. Wir empfehlen daher den Mitarbeiterzugriff, bei dem Du selbst bestimmen kannst, auf welche Tools der Mitarbeiter zugreifen kann. Wähle also den gewünschten Zugriff aus und klicke dann auf "Weiter". Nun können Sie Ihre Mitarbeiter über die Schaltfläche "Personen einladen" hinzufügen. Die ausgewählten Mitarbeiter erhalten dann eine entsprechende Einladung via E-Mail zugesandt. In dieser erkennen sie auch genau, welche Zugriffsrechte ihnen zur Verfügung stehen.

Weitere sinnvolle Funktionen

Wie bereits erwähnt, überzeugt das Tool mit einer Vielzahl an Funktionen. Folgende Aufstellung soll Dir einen ersten Überblick über die wichtigsten Funktionen des Business Managers geben:

Wir können Dir zum Beispiel den sogenannten Facebook-Pixel empfehlen. Er hilft Dir dabei, Deine Werbeaktivitäten besser nachverfolgen und kontrollieren zu können. Der Facebook-Pixel ist nichts anderes als ein kleiner Code, den Du ganz einfach selbst einfügen kannst. Dazu gehst Du in Deinem Dashboard auf Unternehmenseinstellungen, auf "Datenquelle" und dann auf "Pixel", wo Du schließlich auf "Hinzufügen" klickst. Ist das erledigt, kannst Du Deinem Pixel nach Belieben einen Namen geben und bestimmen, auf welcher Webseite er eingebaut werden soll. Facebook schlägt Dir dann verschiedene Möglichkeiten für die Einrichtung vor. Bist Du nicht so firm, empfehlen wir Dir Folgendes: Schicke den Code per E-Mail an Deinen Webmaster. Er kann ihn dann auf Deiner Webseite einpflegen und Du hast selbst überhaupt keine Arbeit.

Die wohl wichtigste Funktion des FB Business Managers ist das Erstellen von Werbeanzeigen. Das Erstellen von Werbeanzeigen über den Manager hat zahlreiche Vorteile, die wir Dir gerne erläutern möchten. Die Facebook Business Suite ermöglicht es Dir zum Beispiel, Deine Zielgruppe auszuwählen und hier sowohl Standort als auch Geschlecht, Alter und Sprache auszuwählen. Ebenfalls wichtig: Du kannst gezielt die Interessen Deiner Zielgruppe angeben, was sich in der Praxis besonders bewährt hat. Hast Du diese festgelegt, erhältst Du von Facebook eine ungefähre Einschätzung, welche Reichweite Deine Werbeanzeigen erreichen werden. Dementsprechend kannst Du dann weitere Einstellungen vornehmen und die Zielgruppe wahlweise vergrößern oder verkleiner. Dabei spielt natürlich immer auch das Budget eine Rolle, das Dir zur Verfügung steht. Schritt für Schritt erklärt, sieht das Ganze folgendermaßen aus:

Was aber sind die Ziele der Werbeanzeigen? Möchtest Du mehr Nachrichten oder Leads erhalten oder mehr Besucher auf Deiner Webpräsenz? Genau diese Ziele kannst Du auswählen, ebenso wie Deine bevorzugte Zielgruppe. Auf der rechten Seite wird Dir eine Vorschau Deiner Werbeanzeige angezeigt, sodass Du jederzeit einen guten Überblick hast. Essenziell ist unserer Meinung nach die Call-to-Action. Hierbei handelt es sich um eine klare Handlungsaufforderung an Deine Kunden. Mit Klick auf das Stift Icon kannst Du schließlich Deine Zielgruppe genau bestimmen. Sinnvoll ist, dass Dir das Tool sofort anzeigt, wie viele Personen Du vermutlich mit Deiner Werbeanzeige erreichen wirst. Eine Garantie dafür gibt es zwar nicht, für eine grobe Einschätzung ist dieser Wert aber von Vorteil. Zu guter Letzt musst Du nur noch Laufzeit und Budget für Deine Werbeanzeige bestimmen und sie kann freigeschaltet werden. Klicke dazu auf "Jetzt hervorheben".

Welche weiteren nützlichen Tipps und Tricks für das Schalten von Werbeanzeigen können wir Dir geben? Zunächst solltest Du wissen, dass Werbung über Facebook richtig teuer werden kann. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld ausreichend Gedanken zu machen und sich eine geeignete Strategie auszudenken. Alle Deine Anzeigen sollten bestmöglich optimiert werden, um so viele Klicks wie möglich zu generieren. Gerade bei Facebook Werbung gibt es eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, die über Erfolg oder Misserfolg einer Werbekampagne entscheiden können. Facebook und Instagram sind die beliebtesten Social-Media-Kanäle. Werbung hier kann durchaus nützlich sein. Du musst Dir vor dem Schalten Deiner Werbeanzeigen überlegen, welche Nutzer hier wann präsent sind und was deren oberstes Ziel ist. Wenn Deine Werbeanzeige nicht zum gewünschten Erfolgt führt, hast Du über den FB Business Manager diverse Möglichkeiten, diese zu optimieren. Welche Art der Werbung aber ist für welches Unternehmen am besten geeignet? Sogenannte Karussellanzeigen verursachen zwar keine allzu hohen Kosten, erreichen aber auch keine breite Zielgruppe. Effektiver ist das Videoformat, denn es hat einen wesentlichen Vorteil. Verkaufst Du Produkte, kannst Du deren Anwendung und Vorteile in einem Video gut veranschaulichen. Die Praxis hat gezeigt, dass Videos sich für die Werbung besonders gut eignen. Beim sogenannten Angebots-Format hingegen präsentierst Du Deine Produkte oder Dienstleistungen auf ganz klassische Art und Weise. Auch gegen dieses Format spricht im Grunde also nichts. Zu guter Letzt: Nutze für Deine Werbeanzeigen das sogenannte Dayparting. Es ermöglicht Dir, selbst zu bestimmen, zu welchen Zeiten Deine Anzeigen geschaltet werden. Sieh Dir also das Nutzerverhalten Deiner Zielgruppe an und schalte die Anzeige, wenn möglich, dann, wenn möglichst viele Nutzer auf der Plattform unterwegs sind.

Instagram Accounts mit dem Facebook Business Manager zu verbinden ist eine weitere sinnvolle Option, die wir Dir nicht vorenthalten möchten. Hast Du als Unternehmen einen Instagram Account, solltest Du diesen zu Deinem Business Manager hinzufügen. Hast Du beide miteinander verknüpft, kannst Du Deine Produktkataloge auf Deinem Instagram Account ganz einfach teilen. Die Verknüpfung ist ganz einfach: Gehen in Deinen Unternehmenseinstellungen auf Konten und wähle hier Instagram Konten. Klicke nun auf Hinzufügen und verknüpfe Dich mit Deinem Instagram Business Account.

Eine weitere sinnvolle Funktion im Facebook Business Account sind die diversen Möglichkeiten der Analyse und Auswertung. Die wichtigsten Auswertungsmöglichkeiten findest Du unter dem Menüpunkt "Insights". Hier gibt es diverse Auswertungen hinsichtlich Deiner Zielgruppe und inwieweit Du diese erreichst. Zu diesem Zweck steht Dir ein umfassender Analysebereich zur Auswahl. Wähle hier aus den vier Kategorien Übersicht, Trends, Content und Zielgruppe. Wenn Du nun Dein Profil im Menü auswählst, kannst Du Dir Deine persönlichen Analysedaten anzeigen lassen. Diese Dashboards liefern Dir wichtige Informationen über die Reichweite Deiner Werbeanzeigen. Klickst Du auf "Werbeanzeigen" und "Ergebnisse anzeigen", kannst Du den Erfolg einer jeden Werbeanzeige messen. Wie dieser Analysebereich aussieht, ist von der Art Deines Unternehmens, Deiner Branche, Deinem Budget und auch Deiner Zielgruppe abhängig. Empfehlenswert ist zum Beispiel die Funktion Split Testing. Die zeigt Dir an, welche Deiner Werbeanzeigen den größtmöglichen Erfolg verzeichnet hat. Conversion Lift ist ein weiteres sinnvolles Tool in diesem Bereich. Dieses Tool empfehlen wir Dir dann, wenn Du Dich vergewissern möchtest, dass Deine Werbeanzeigen tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen.

Weiterhin möchten wir Dich über das Erstellen von Beiträgen auf dem Business Manager informieren. Dafür ist der Power Editor recht hilfreich. Wähle dazu einfach "Seitenbeiträge" und nun die Seite, auf der Dein Beitrag veröffentlicht werden soll. Unter "Geplante Beiträge" und "Beitrag erstellen" kannst Du schließlich mit dem Schreiben eines Beitrages beginnen. Natürlich kannst Du ihn ähnlich wie eine E-Mail als Entwurf speichern oder auch sofort veröffentlichen. Selbstverständlich gibt es eine Rechtschreibprüfung für Deine Beitragstexte.

Du solltest alles Wichtige zum FB Business Manager und dessen Vorteilen erfahren haben. Wie aber sieht es mit den Nachteilen aus und ist der Manager für alle sinnvoll? Wie bereits erwähnt, eignet er sich eher für große denn für kleine und mittelständische Unternehmen. Auch empfinden viele den Manager als wenig bedienerfreundlich und tatsächlich sollten gewisse Grundkenntnisse vorhanden sein. Diese Kritik hat sich Facebook zu Herzen genommen und den Manager in der letzten Zeit mehrfach überarbeitet. Daher stehen Dir nunmehr viele Hilfeseiten und Einstellungen zur Verfügung, solltest Du einmal nicht mehr weiterkommen. Die Unternehmensseite hingegen musst Du nach wie vor selbst anlegen. Dennoch hat sich der Business-Manager mittlerweile zum unverzichtbaren Werkzeug entwickelt und Experten im Bereich des Social-Media-Marketing bezeichnen ihn sogar als Pflicht-Tool. Bist Du Einzelunternehmer und nur für eine Seite zuständig, kannst Du auf ihn sicher verzichten. Sobald aber mehrere Mitarbeiter Deine Facebook Inhalte verwalten oder Du selbst mehrere Seiten verwaltest, ist der Business-Manager durchaus hilfreich. Je mehr Funktionen von Facebook oder Instagram Du nutzt, desto praktischer ist der Facebook Business Manager für Deine tägliche Arbeit. Wichtig für Deine Sicherheit: Richte Dir unbedingt die Zweifaktor-Authentifizierung ein, um Deinen Account vor Hackerangriffen zu schützen. Diese Einstellung kannst Du im Security-Center einfach vornehmen. Was viele Nutzer ebenfalls stört: Um den FB Business Manager zu nutzen, wird ein eigenes Facebook Konto zwingend benötigt. Bist Du Inhaber einer Firma, solltest Du dafür unbedingt Deinen Klarnamen nutzen. Der Grund: Bei Problemen mit der Authentifizierung oder bei einem Hackerangriff musst Du nachweisen können, dass die Seite Dir tatsächlich gehört. Viele Nutzer haben ihr Facebook-Profil ausschließlich aus privaten Gründen angelegt. Eine Mischung des privaten und geschäftlichen Accounts finden viele Nutzer dagegen problematisch. Auch ist Facebook hinsichtlich des Datenschutzes bei vielen Usern nach wie vor umstritten.

Zu guter Letzt eine Frage, die immer wieder auftaucht: Kann man den FB Business Manager löschen? Solltest Du das Tool nicht mehr nutzen möchten, ist es überhaupt kein Problem, es wieder zu löschen. Dafür gehst Du wie folgt vor: Öffne die Unternehmenseinstellungen in Deinem Business Manager und wähle im Seitenmenü "Unternehmensinfo" aus. Hier findest Du auf der rechten Seite den Menüpunkt "Unternehmen dauerhaft löschen". Klicke diesen einfach an und Dein Facebook Business Manager wird dauerhaft und unwiderruflich gelöscht.