CRM System

CRM-System - Customer Relation Management für Unternehmen

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße wird es schwierig, die unterschiedlichen Kunden voneinander zu trennen und mit ihnen angemessene Geschäftsbeziehungen zu wahren. Zusätzlich fallen immer wiederkehrende Arbeitsprozesse an, die sich besser automatisieren lassen.

CRM-Software unterstützt Betriebe dabei, Kundendaten zu pflegen, Informationen für alle Mitarbeiter im Unternehmen konsistent zu halten und damit die Beziehungen zu Kunden langfristig zu verbessern.

Was ist CRM?

Die Abkürzung steht für Customer Relationship Management - also Verwaltungssoftware für Kundenbeziehungen. Als Software dieser Art gerade auf den Markt kam, konntest Du damit nicht viel mehr machen als Kundendaten notieren: Adressen, Telefonnummern, Namen und ähnliche grundlegende Informationen.

Heute helfen CRM-Systeme dabei, schnellere Geschäftsabschlüsse zu erzielen, neue Kunden zu entdecken und diese gesamte Vertriebspipeline permanent zu überwachen und zu verbessern. Informationen aller Art kannst Du auf diese Weise etwa für das Marketing nutzen und Kunden sehr viel gezielter ansprechen.

Allerdings ist nicht jede CRM-Software identisch. Einige Programme bringen bestimmte Features mit, die andere Anwendungen nicht bieten.

In den folgenden Abschnitten erfährst Du daher, wie bestimmte CRM-Anwendungen Dir helfen und welche Features von den meisten Programmen angeboten werden. Außerdem wirst Du im Anschluss wissen, wie Du eine für Dich geeignete CRM-Software auf dem Markt auswählst.

CRM System

Kontaktdaten sinnvoll organisieren

Fünf Kunden kannst Du noch mit einer Excel-Tabelle verwalten, auch zehn sind noch in Ordnung. Was passiert aber, wenn Dein Unternehmen wächst? 20, 50 oder 100 Kundenkontakte? 1.000? Die Notwendigkeit, Kontaktdaten zu organisieren, steigt mit dem Erfolg Deines Unternehmens. Umgekehrt kann ein Unternehmen nicht wachsen, wenn diese Daten nicht sinnvoll in Beziehung zueinander gesetzt werden.

Gute CRM-Systeme erlauben es Dir, Kontaktdaten aller Art zu sammeln und zu vergleichen. Schauen andere Mitarbeiter in diese Daten, sehen sie beispielsweise, mit welcher Person aus dem Unternehmen der Kunde Kontakt hatte und was genau dort besprochen oder verkauft wurde. Diese Kernkompetenz dieser Programme bringt praktisch jede CRM-Software mit. Suchst Du nur nach den genannten Funktionen, helfen Dir selbst kostenfreie Alternativen weiter.

Du solltest den Fokus daher auf Benutzerfreundlichkeit und Automatisierung legen. Einige CRM-Anwendungen füllen Einträge für Unternehmen etwa automatisch, indem Datenbanken herangezogen werden. Andere fügen Informationen aus sozialen Medien selbstständig in die gewünschten Kontaktdaten ein. Eine E-Mail-Adresse solltest Du einfach anklicken können, um sofort einen neuen Kontakt zu erstellen. Die Zeiten langwieriger Menüketten sind längst vorbei, manuelle Pflege sollte immer seltener stattfinden. Dies erlaubt den Fokus auf das eigentliche Kerngeschäft.

Berichterstattung für Vertriebe

Welche Termine stehen an, was für Abschlüsse werden heute potenziell getätigt, welche Aufgaben gibt es zu erledigen? Reporting-Funktionen helfen Mitarbeitern in höheren Positionen dabei, Optimierungsbedarf zu erkennen und in die Wege zu leiten. Außerdem bringen Programme dieser Art häufig ein Dashboard mit, das sich nach Deinem Bedarf orientieren lässt. Vielleicht sind die Abschlüsse pro Tag nicht wichtig, aber pro Monat schon? Individuelle Dashboards bringen viele Applikationen dieser Art mit. Auf Basis dieser Berichterstattung kannst Du anschließend bessere Entscheidungen in der Zukunft treffen.

Prognosen für Vertriebe

Berichte über die Vergangenheit sind ebenso wichtig wie Planungssicherheit für die Zukunft. Moderne CRM-Systeme ermöglichen es Dir beispielsweise, strukturierte Abläufe für Geschäfte aller Art zu erstellen. Je nach Komplexität des jeweiligen Geschäftes sollte es Dir Deine Software anbieten, alle Ebenen exakt darstellen zu können. Limits sind in Prognosen nicht hilfreich.

Schon in Deinem Dashboard, das wir im vorherigen Abschnitt erwähnt haben, erkennst Du durch diese Prognosen, welche Abschlüsse aktuell noch verhandelt werden und wo Du nachbessern solltest. Auch hier gilt: Die Benutzerfreundlichkeit ist wichtig. Geschäfte solltest Du ganz einfach neu organisieren und verschieben können. Verbringst Du den halben Tag damit, Dein CRM-System zu bedienen und vergisst darüber Deine eigentlichen Aufgaben, hast Du nichts gewonnen. Daher gilt auch: Kaufe niemals ein CRM-System, ohne es vorher getestet zu haben.

Speichern von Vorlagen

E-Mails wollen wohlstrukturiert sein und Dein Unternehmen im bestmöglichen Licht präsentieren. Mit CRM schaffst Du es, E-Mail-Vorlagen für Aufgaben aller Art zu erstellen. So entstehen diverse Vorlagen, die Du schnell mit anderen Mitarbeitern teilen kannst. So könntest Du etwa Vorlagen für Newsletter, für Informationsanforderungen in Bezug auf ein bestimmtes Produkt oder für Dienstleistungen anlegen, die Du anbietest. Grenzen gibt es nicht, die Software erlaubt Dir normalerweise ein unlimitiertes Angebot an Vorlagen. Da diese zentral in einem Archiv liegen, können Mitarbeiter von überall aus darauf zugreifen (notfalls via VPN von außen). Deine Mitarbeiter werden dann weniger Zeit mit der Gestaltung von E-Mails und mehr mit dem eigentlichen Inhalt verbringen.

Automatisierung von Datenerfassung

Mit Kunden – besonders langjährigen – wirst Du sehr viele Daten austauschen: E-Mails, Telefonate, Dokumente. Veraltete CRM-Systeme und händische Methoden sehen vor, dass diese Informationen selbstständig von Dir oder einem Mitarbeiter in einem zentralen Archiv abgelegt werden. Dieser hohe Aufwand bringt zwei Probleme mit:

In modernen CRM-Systemen kannst Du direkt aus dem System heraus E-Mails an Kontakte versenden. Die Nachricht wird dann gleich dem passenden Kontakt zugeordnet, sodass andere Mitarbeiter diese Interaktion sehen können. Dies gilt auch für andere Dinge – wie vielleicht Mitschnitte von Anrufen. Als platzsparende Audiodatei lässt sich das Gespräch durch andere Mitarbeiter anhören. Normalerweise wird dann eine Chronik angelegt, sodass alle Daten in zeitlich sinnvoller Abfolge gesichert sind. Dies erleichtert es, die Entwicklung des Kontaktes langfristig nachzuvollziehen. Neuen Mitarbeitern erleichterst Du den Kontakt mit langjährigen Kunden somit besonders.

Automatisierung von neuen Kontakten

Die Akquisition neuer Kunden ist ein zeitaufwendiger Prozess. Hier bietet sich besonders hohes Potenzial, jene Zeit zu sparen und trotzdem mit Kontakten zu interagieren. Personalisierte E-Mails kannst Du auf Basis Deiner Vorlagen verwenden, um eine Sequenz für die Kontaktaufnahme zu erstellen.

Beispielsweise könntest Du Dich dazu entschließen, über die nächsten acht Wochen acht E-Mails zu versenden. Vielleicht hat eine Person oder ein Unternehmen Interesse an einem Deiner Produkte gezeigt. Du könntest eine auf das Produkt und auf den jeweiligen Kontakt abgestimmte E-Mail-Sequenz in Gang setzen, um die Person langfristig zu überzeugen. Gute Programme für CRM geben Dir wertvolle Informationen wie:

Aus diesen Informationen kannst Du weitere Rückschlüsse ziehen. Ein Kontakt hat auf den Link zu einem Produkt geklickt? Dann könntest Du jetzt eine weitere E-Mail senden, um jenes Produkt noch besser zu beschreiben. Mit diesen Methoden automatisierst Du einen Großteil des Erstkontaktes und musst nur persönlich eingreifen, wenn eine Interaktion stattfindet.

Vereinfachung von Meetings

Moderne CRM-Systeme bringen Funktionen wie Meetings mit. Damit erhalten Personen eine E-Mail, die einen Link enthält. Nach einem Klick auf diesen Link kann die Person einen Termin wählen, an dem Du Zeit hast, mit diesem potenziellen Kunden ein Gespräch zu führen – etwa via Live-Chat oder Webcam. Die Terminvereinbarung kann auch in Fenstern erfolgen, sodass Du beispielsweise einer Person die Wahl zwischen einem Gespräch mit 15, 30 oder 60 Minuten Länge bietest.

In guten CRM-Anwendungen lässt sich dies frei wählen, sodass es an Dein Unternehmen angepasst werden kann. In manchen Programmen, die sich auf genau diese Nische spezialisiert haben, ist eine Funktion dieser Art kostenfrei enthalten. Oft musst Du dafür aber bezahlen (was auf lange Sicht aber meist eine gute Investition ist).

Automatisierung des Marketings

Programme für die Marketingautomatisierung gibt es viele. In einige davon lassen sich populäre CRM-Programme auch ohne viel Aufwand integrieren. Beide Programme arbeiten dann meist flüssig zusammen, sodass etwa Informationen aus dem CRM in das Marketing fließt. So erstellst Du etwa bessere individualisierte E-Mails oder ähnliche Dokumente. Die besten Programme ihrer Art klinken sich praktisch nahtlos ineinander ein, damit die Daten zu 100 % kongruent sind. Dies spart Zeit und führt dazu, dass Du Kunden im Marketing richtig ansprichst.

Akquise neuer Kunden mit CRM

Mit bestimmter Software kannst Du überwachen, wer Deine Webseite wann besucht und welche Bereiche diese Person dort am meisten interessieren. Ein Beispiel dafür ist das Prospects-Add-on für HubSpot (dazu später mehr). Dies könntest Du nutzen, um damit neue Kunden zu gewinnen. Du findest heraus, wer sich für Dein Angebot interessiert und welche Produkte oder Dienstleistungen besonders ansprechend wirken.

Der Vorteil daran ist, dass Du nicht nachfragen musst. Es läuft alles automatisch ab, was Zeit spart. Außerdem musst Du keine eventuell aufdringlichen Pop-ups platzieren, um so vielleicht herauszufinden, was Deine Besucher bewegt. Stellst Du es richtig an, wirst Du auf diese Weise Neukunden gewinnen.

Aufgaben und Gerätekompatibilität

Die meisten CRM-Programme bringen eine Aufgabenverwaltung mit. Diese hilft dabei, das Springen zwischen verschiedenen Tools und Systemen zu vermeiden. Einerseits ist dies mühsam, andererseits kostet es Zeit. Eine Aufgabenverwaltung kann einen Großteil dieser Zeit einsparen.

Ebenfalls wichtig: Die CRM-Software sollte modern sein und Smartphones und Tablets unterstützen. Das gilt vor allem für Mitarbeiter, die häufig unterwegs sind. Die allermeisten wettbewerbsfähigen Anwendungen dieser Art unterstützen mobile Ansichten heute. Dies solltest Du vor dem Kauf aber unbedingt sicherstellen, um nicht später herauszufinden, dass Deine neue Software mit zahlreichen Geräten inkompatibel ist.

Die Wahl des CRM-Systems

Um das richtige CRM-System für Dein Unternehmen zu wählen, musst Du zuerst eine Entscheidung zwischen zwei großen Produktgruppen treffen:

Beide Varianten haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Cloudbasiertes CRM

Als Service in der Cloud ist Dein CRM immer verfügbar, sofern eine Internetverbindung bereitsteht. Außerdem muss Dein Unternehmen sich um nichts kümmern. Die Software läuft im Webbrowser, sodass Du Dich einloggst und mit der Arbeit beginnst. Fällt die Internetverbindung weg, kannst Du die Software aber nicht mehr verwenden. Dafür ist der Einstieg meist günstig für kleine Unternehmen, wozu sich allerdings monatliche Gebühren addieren. Andererseits sparst Du Hardware: Es sind keine Server bei Dir im Unternehmen notwendig, administrativer Aufwand entfällt.

Alle wichtigen Updates werden vom Anbieter des CRM-Systems durchgeführt. Allerdings musst Du damit einverstanden sein, praktisch alle Kundendaten an einen externen Dienstleister auszulagern. Dies ist ein Risiko, das in der Cloud generell herrscht und dessen Gefährlichkeit Du im Voraus einschätzen musst.

Lokales CRM

On-Premise-Lösungen bei Dir bringen einige Vorteile: Du hast immer die komplette Kontrolle über alle Daten. Die Software ist immer verfügbar, sofern das interne Netzwerk bei Dir funktioniert. Nach außen muss nicht zwingend eine Verbindung vorliegen. Dies erhöht die Datensicherheit, da auf Wunsch keine Daten im Internet hin und her transportiert werden. Langfristig winken außerdem recht niedrige Kosten, da keine monatlichen Gebühren anfallen. Weiterhin kannst Du die Wahl der Software selbst treffen und bist nicht auf das Angebot eines Dienstleisters angewiesen.

Aber: Die Anfangskosten sind hoch, da Server viel Geld kosten können. Außerdem brauchst Du Personal für die Wartung und eventuelle Problembehebungen. Falls bereits Geräte vorhanden und technisch versierte Mitarbeiter vor Ort sind, kann dies aber die langfristig bessere Lösung sein.

Keine „beste Lösung“

Welche CRM-Variante für Dich infrage kommt, solltest Du nach Absprache mit Mitarbeitern klären. Beide Lösungen bringen Vor- und Nachteile mit, die sich je nach Branche unterscheiden. Ein Beispiel: Unternehmen, die sehr dezentral arbeiten und in denen die Mitarbeiter permanent unterwegs sind, profitieren eher von einer Lösung in der Cloud. Richte die Entscheidung nach Deinem Anwendungsfall und vergleiche nüchtern die Pluspunkte für beide Varianten.

Was brauchen wir?

Welche Funktionen werden wirklich benötigt? Jedes Unternehmen ist in dieser Hinsicht einzigartig, weshalb es keine Allround-Lösung für alle Betriebe geben kann. Von Bedeutung ist generell eine flexible Lösung, die Du bei Bedarf skalieren kannst. Außerdem solltest Du nicht für etwas bezahlen, was Du nicht brauchst. Vor allem zu Beginn machen viele Käufer den Fehler, eigentlich überdimensionierte Systeme zu kaufen. Dies wird getan, weil die Zukunft des Unternehmens nicht gewiss ist und die Verantwortlichen lieber zu viel als zu wenig kaufen.

Oft sorgt das allerdings für unnötige Kosten, die sich im Laufe der Jahre akkumulieren. Besser ist die Investition in ein modulares System, das sich an das Wachstum oder eine andere Ausrichtung Deines Unternehmens ohne viel Aufwand anpasst. Einheitliche Lösungen sind fast immer eine schlechte Idee, da Sonderwünsche nicht berücksichtigt werden können. Flexibilität und die Fähigkeit zur Skalierung sind immer vorzuziehen.

Tipp: Probeversion für Einsteiger

Große, bekannte CRM-Anbieter führen Dir die Software häufig live oder online (und ebenfalls live) vor. Dort werden Dir alle wichtigen Funktionen gezeigt. Eine Alternative sind Probeversionen, die Du kostenlos über einen Zeitraum (etwa 14 Tage) nutzt. Letztere Variante hat den Vorteil, dass Du Dich in Ruhe in das System einarbeiten kannst.

Eine Vorführung findet meist durch einen Mitarbeiter des Vertriebs des Anbieters statt. Einige Unternehmen machen dies nicht für Betriebe jeder Größenordnung, als kleines Start-up mit vier Mitarbeitern stehst Du dann häufig vor verschlossenen Türen. Eine Vorführung hat den Vorteil, dass Du mit einer Person sprichst, die Experte auf diesem Gebiet ist. Daher kannst Du Fragen stellen, die sich exakt auf Dein Unternehmen beziehen.

Die Testversion ist dann gut geeignet, um Stärken und Schwächen auszuloten. Perfekte Software gibt es nicht. Du solltest Dir für diesen Schritt Zeit nehmen und auch andere Mitarbeiter damit arbeiten lassen. Das CRM-System installierst Du nicht und wirfst es einen Monat später wieder über Bord. Es ist wichtig, gleich eine passende Lösung zu finden, die Du dauerhaft ins Unternehmen integrieren kannst.

Nutzungserlebnis: Wie spare ich Zeit?

Technische Fakten bringen Dich nur bis zu einem gewissen Punkt. Neben gutem Service und einer starken Software spielt das Nutzungserlebnis eine Rolle. Eine gute Idee ist es, typische Arbeitsabläufe mit dem neuen System zu simulieren. Vielleicht möchtest Du eine E-Mail an einen bestimmten Kunden senden und dazu eine spezifische Vorlage verwenden. Versuche es und schaue auf die Zeitdifferenz. Sparst Du einige Klicks oder fühlt es sich für Dich einfach angenehmer an, hast Du wahrscheinlich eine gute Software gefunden.

Lasse auch andere Personen daran teilhaben, etwa Mitarbeiter im Vertrieb. Wie erleben diese die neue Software? Wird sie vielleicht sogar als schlechter wahrgenommen als das alte System? Ein hochkomplexes System wie Salesforce bietet extrem viele Möglichkeiten – was Dir aber nicht hilft, wenn Du in einem kleinen Unternehmen nur einige ebenso kleine Aufgaben erledigen möchtest. Investiere in ein System, das sich für Dich am besten nutzen lässt. Nutzerfreundlichkeit wird von einer überwältigenden Mehrheit als wichtigstes Kriterium ausgesucht.

Komplexität als Gegner

Vor allem bei jungen Unternehmen kann es sich lohnen, absichtlich in „abgespeckte“ CRM-Anwendungen zu investieren. Diese bieten viel weniger Funktionen als andere Pakete, aber genau diese Simplizität kann zum Erfolg führen. Je einfacher der Umgang mit der Software, desto mehr Zeit bleibt für wichtigere Aufgaben. Ein rigoroser Fokus auf die elementaren Bestandteile der Anwendung ist dann eine gute Idee. Zu vergleichen ist dies mit einer Notiz: Diese könntest Du in ein Dokument in Word 365 schreiben – oder in den Texteditor von Windows. Der ist schneller geladen und kann für den Einsatzzweck auch alles erledigen, was Du brauchst. Analog dazu solltest Du auch eine CRM-Software suchen.

Integration in bestehende Systeme

Bestimmte Software wird fast überall auf der Welt verwendet. Dazu zählen Anwendungen wie:

Sehr wahrscheinlich verwendest Du auch einige spezielle Anwendungen, die auf Deine Branche zugeschnitten sind. Wichtig ist, dass das CRM sich nahtlos in den bestehenden Ablauf integriert. Die Verbindung mit Office 365 etwa ist mit praktisch allen modernen Systemen möglich.

Ein neues CRM-System soll nicht eine weitere Anwendung sein, die in den Workflow eingebracht wird, sondern ein Tool für die Rationalisierung bestehender Abläufe. Alles soll einfacher und eleganter werden. Du möchtest Zeit und Aufwand sparen und nicht noch mehr Belastung verursachen. Vielleicht verwendest Du eine ERP-Software, hast eine eigene Webseite, eine Plattform für E-Commerce und so weiter. Je mehr Bereiche sich ins CRM integrieren lassen, desto besser. Du sparst Zeit, sammelst Daten zentral und hast weniger administrativen Aufwand.

In diesem Zusammenhang möglicherweise wichtig ist der Datenimport. Die meisten Programme dieser Art bieten Dir den Import aus typischen Dateiformaten à la CSV an. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße sind diese Migrationsoptionen praktisch unerlässlich.

Welche CRM-Systeme gibt es?

Einige große CRM-Systeme und ihre Features haben sich im Laufe der Zeit durchgesetzt. Eine Liste gibt Aufschluss über einige bekannte Programme.

Salesforce

Eines der bekanntesten Systeme der Welt ist Salesforce, das zu Microsoft gehört. Es kann Dir sowohl als kleines Unternehmen behilflich sein als auch als weltumspannender Konzern. Diese Skalierung ist hilfreich, da Du Salesforce damit über einen langen Zeitraum nutzen kannst – vom Start-up bis zum Unternehmen mit 500 Mitarbeitern beispielsweise. Salesforce arbeitet in der Cloud, wodurch es schnell und ohne Hardwarekosten skaliert werden kann. Unterwegs lässt es sich auf Smartphones und Tablets ebenfalls ohne Probleme verwenden.

Als sehr umfangreiche Lösung kannst Du mit Salesforce etwa den gesamten Vertrieb mit dem Marketing verknüpfen und daran auch Service, E-Commerce und andere Bereiche anbinden. Analyse- und Reportingfunktionen sind umfangreich vorhanden, übersichtliche Dashboards erleichtern den Umgang. Der einzige Nachteil an Salesforce könnte darin bestehen, dass es Dich zu Beginn mit dem Funktionsumfang erschlägt. Es handelt sich um eine leistungsstarke, komplexe Umgebung, die für einfache Aufgaben überdimensioniert sein kann. Schreckt Dich das nicht ab, ist Salesforce einen Versuch wert.

HubSpot

Ebenfalls sehr beliebt ist HubSpot. Das Programm richtet sich an Start-ups und kleine Unternehmen und besticht durch den modularen Aufbau. Du teilst die Software in diverse Bereiche ein, wie das Marketing Hub, das Sales Hub und das Service Hub. Für Betreiber von Webseiten ist auch ein CMS integriert, wofür ebenfalls ein Hub bereitsteht. Die Bedienung bleibt trotz aller Funktionen einfach und durchschaubar. Du solltest keine großen Mühen haben, Dich in HubSpot einzuarbeiten.

Viele typische Aufgaben in Unternehmen werden automatisiert: E-Mails und Anrufe werden archiviert, Daten werden automatisch erfasst. In kleinen Betrieben kann Dir HubSpot damit besonders gut helfen, da keine hohen Ressourcen für diese Aufgaben notwendig sind. In einer gesonderten Pipeline stehen die Daten zur Verfügung, wo dann eine Interaktion mit allen Inhalten möglich ist. Betreibst Du soziale Medien, kannst Du diese über HubSpot ebenfalls in Deinen Workflow integrieren. Das Programm gibt es nur für die Cloud, On-Premise ist nicht möglich.

berliCRM

Eine gute Idee für alle, die Open-Source-Software mögen, ist berliCRM. Das System stammt aus Deutschland und wird komplett quelloffen programmiert und zur Verfügung gestellt – absolut kostenlos. In seiner Idee richtet sich berliCRM vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, für große Konzerne ist es nicht gedacht. Eine Stärke des Programms besteht im Tunnel, der sich von Marketing über Vertrieb bis zum Support erstreckt und damit viele Workflows optimiert. Die Basis stellt das ehemalige vTiger CRM Systems dar.

Ein Nachteil ist die fehlende Cloud-Option. berliCRM läuft nur auf unterschiedlichen Linux-Distributionen und setzt unter anderem funktionierende Datenbankserver, aktiviertes PHP und einen Webserver voraus (etwa Apache). Die Installation ist für Laien komplex. Du wirst nicht herumkommen, Dir externes Know-how einzukaufen und Personal einzustellen, wenn Du nicht zufällig jemanden mit Kenntnissen in den genannten Bereichen im Unternehmen hast. Falls das alles kein Problem ist, bekommst Du mit berliCRM ein schnelles, quelloffenes und DSGVO-konformes CRM.

Teamleader

Teamleader ist eine CRM-Anwendung aus den Niederlanden. Sie ist, wie Salesforce, nur in der Cloud erhältlich. Abgerechnet wird pro Benutzer, die Einsteigervariante kostet derzeit 25 Euro pro Benutzer. Damit orientiert sich Teamleader an den anderen Cloud-Anwendungen in diesem Bereich. Integriert ist alles, was Unternehmen brauchen: Features für die Erstellung von Angeboten und Rechnungen, Verwaltung von Kontakten und Unternehmen, die Anlage von Deal-Angeboten für E-Commerce, eine Integration von Telefon, E-Mail & Co. und vieles mehr.

Teamleader bietet außerdem Webinare an, in denen Du lernen kannst, wie Du die Software einsetzt. Produktschulungen sind im Preis enthalten. Projekte aller Art lassen sich in Meilensteine einteilen, wodurch der Fortschritt gut überwacht werden kann. Sogar Finanzprognosen sind mit an Bord, um anhand der verfügbaren Daten sagen zu können, wie sich Dein Geschäft in naher Zukunft wirtschaftlich entwickeln wird. Einen kostenlosen Test kannst und solltest Du direkt auf der Webseite starten.

pipedrive

Diese CRM-Lösung legt den Fokus etwas anders: Der Verkauf steht hier eindeutig im Vordergrund. Du kannst durch pipedrive beispielsweise laufende Geschäfte ordnen, um sie nach Wert, Abschlussdatum oder auch der Erfolgswahrscheinlichkeit zu katalogisieren. Somit bekommst Du einen Ausblick darauf, welche Deals besonders viel Erfolg versprechen und welche eher weniger. Weiterhin unterstützt pipedrive Funktionen, um wichtige Dokumente elektronisch zu generieren und mit einer eSignature zu unterschreiben. Native Apps für Android und iOS sind eine kleine Seltenheit in der CRM-Welt.

Praktisch ist, dass pipedrive Chatbots und Live-Chats mitbringt. Du kannst auf einer Webseite damit unkompliziert ein Serviceportal starten, wo Du Kunden den Chat mit einem Bot anbietest. Dieser leitet die Person dann weiter, wenn der Bot nicht helfen kann. Ein Assistent ist ebenfalls mit an Bord, der Dir anhand der vorliegenden Daten Tipps gibt, um den Vertrieb weiter zu optimieren. Alle anderen Funktionen – Kontakte, E-Mails, Marketing & Co. – ähneln den bereits erwähnten Produkten.

Testen als oberste Priorität

Die dargestellten fünf Anwendungen bedeuten nicht, dass diese zwingend die besten Programme für Deinen Anwendungsfall sind. Wie bereits erwähnt, solltest Du unbedingt testen, bevor Du kaufst. Ein CRM, das Dir keine Testmöglichkeit bietet, sollte nicht in Erwägung gezogen werden. Auch kostenpflichtige Testperioden kommen nicht infrage. Nimmst Du Rücksicht auf diese Ratschläge, solltest Du kein Problem damit haben, die passende CRM-Software zu finden.

Ein CRM-System vom SEO-Doktor?

Da die meisten Kunden vom SEO-Doktor bereits hochwertigen Speicherplatz für Ihre Webseiten in Verwendung haben, bietet sich das Lizenzkostenfreie CRM-System BerliCRM an.

Die Vorteile gegenüber anderen Anbietern sind u.a.:

Diese Software richten wir gerne für Dich ein damit Du neu generierte Kunden auch optimal verwalten kannst.