Bookmarks

Was sind Bookmarks?

Kennst Du das? Du surfst gemütlich im Netz, stößt auf eine interessante Website, machst einen falschen Klick und verlierst sie aus den Augen.

Oder hast Du es satt, jeden Tag dieselben Adressen bei Google einzugeben?

Was sind Bookmarks?

Dann tust Du Dir mit Bookmarks einen Gefallen. Nie gehört? Dann möchten wir Dir den cleveren Alltagsassistenten jetzt näher vorstellen.

Bookmark – Was ist das?

Stell Dir einen Bookmark wie ein digitales Lesezeichen vor. So wie Du Dir ein Lesezeichen ins Buch legst, so legst Du Dir ein Lesezeichen in den Browser. Der Zweck ist derselbe: Du speicherst die Website in Deiner Favoritenliste – zum Beispiel Deinen liebsten Online-Shop oder Deine liebste News Seite. So findest Du sie nächstes Mal schnell, einfach und bequem wieder.

Gerade bei neu entdeckten Seiten zahlt sich das virtuelle Lesezeichen aus. Mit wenigen Klicks speicherst Du sie in Deinem digitalen Gedächtnis. Dasselbe gilt für Seiten, die Du selten aufrufst. Bei den Bookmarks geraten sie nicht in Vergessenheit.

Ein weiterer Vorteil: Du sparst Dir Zeit. Anstatt die Links mühsam bei Google oder in die Adresszeile einzutippen, rufst Du Dein elektronisches Lesezeichen auf. Wenige Klicks genügen.

Übrigens: Noch schneller speicherst Du Deine Favoriten mit der Tastenkombination Ctrl und D ab. Sofort öffnet sich ein Fenster. Genau hier speicherst Du nun Deine Links ab.

Du willst mehrere Tabs auf einmal sichern? Dann drücke die Tasten Shift, Ctrl und D. Sofort nimmt sie das virtuelle Gedächtnis auf.

Die Geschichte der Bookmarks

Die ersten elektronischen Lesezeichen kommen bereits in den 90er-Jahren auf. Diese waren jedoch zeitaufwendig und umständlich. So konnten sie sich nicht beim Nutzer durchsetzen.

Den ersten Meilenstein gibt es 2003. del.icio.us, ein Bookmarking-Service, feiert seinen großen Durchbruch. Ständig entwickelt er sich weiter. Das ehrliche Feedback der Nutzer macht den Bookmark Service für die breite Masse zugänglich.

Nach del.icio.us wagen sich weitere Anbieter an das digitale Gedächtnis. Die bekanntesten sind Furl, Connotea, Simpy, Stumbleupon, Netvouz und BibSonomy. Inzwischen gibt es hunderte von Anbietern. Auch die gängigen Browser wie Internet Explorer, Google Chrome oder Firefox bieten Boomarking-Services an.

Was können Bookmarks?

Bookmarks haben unterschiedliche Eigenschaften. Ein Browser sortiert die gespeicherten Links zum Beispiel thematisch in Ordnern. Ein anderer fügt den einzelnen Lesezeichen Schlagworte hinzu. Das vereinfacht die Suche nach den Favoriten.

Viele Bookmarking-Services bieten Dir weitere Features an. Hier ist von Social Bookmarks die Rede. Das Prinzip: Du speicherst interessante Links gemeinsam auf einem Server. So kannst Du die Adressen mühelos mit anderen teilen. Google sieht Social-Boomarking-Links allerdings als manipulativen Spamversuch. Das behauptet zumindest John Müller, der Webmasterbetreuer von Google.

Oft sind Social Features kein Nice-to-have, sondern ein Must-have. Denn je mehr attraktive Angebote ein Dienst macht, desto besser stehen seine Erfolgschancen.

Gute Ergebnisse erreicht BibSonomy. Das System kommt vor allem in der Wissenschaft zum Einsatz. Das Konzept: Es geht nicht nur um spannende Quellen. Auch soziale Aspekte spielen eine Rolle. Über den Dienst tauschst Du Dich mit anderen Usern aus und teilst Deine Erkenntnisse. Zugleich können sich mehrere Nutzer zusammenschließen und gemeinsam auf die gespeicherten Links zurückgreifen. Hinzu kommen diese Social Functions:

BibSonomy macht Dir sogar Vorschläge im Stil von "Das könnte Dich auch interessieren". Klickst Du auf bestimmte Tags, bekommst Du ebenfalls Inspirationen. Mit einem Klick erhältst Du alle Quellen von anderen Usern, die sich für diesselben Schlagworte interessieren.

Wie verwende ich einen Bookmark in Chrome?

Der meistgenutzte Browser ist derzeit Google Chrome. Eine Umfrage von StatCounter liefert den Beweis. Über 50 Prozent greifen auf den beliebten Dienst zurück. Nur wie verwendest Du hier Bookmarks?