Onlinemarketing

Onlinemarketing – Werbemaßnahmen im Internet

SEO, Suchmaschinenmarketing, Paid Ads bei Facebook und anderen Social Media Plattformen, E-Mail-Werbung und viele andere Möglichkeiten für wirksames Online-Marketing machen das Internet zu einem attraktiven Ort für Unternehmen, die ihre Marktposition halten und ausbauen möchten. Hierbei empfiehlt es sich, auf ein durchdachtes Konzept zu setzen, das Onlinemarketing und herkömmliche Werbeformen miteinander verzahnt. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Erfolgskontrolle wichtig, auf deren Grundlage die Werbung im Internet ständig optimiert und gesteckte Ziele erreicht werden können.

Onlinemarketing – Werbemaßnahmen im Internet

Google Suchergebnisse – Onlinemarketing durch Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die eigene Website so zu gestalten, dass sie auf prominenten Plätzen in den Suchergebnissen bei Google erscheint, ist die wohl nachhaltigste Form der Werbung im Internet. Doch SEO ist kein Selbstläufer: Die Anzahl der Websites weltweit steigt weiterhin. Die Konkurrenz ist groß, sodass die Suchmaschinen es sich leisten können, wählerisch zu sein. Nur Websites, die technisch auf dem neuesten Stand sind, hochwertigen Content bieten und viele Social Media Signals kreieren, haben dauerhaft die Nase vorn. Trotz allem ist SEO lohnenswert: Wer bei Google gut platziert ist, kann mit einer Vielzahl interessierter Websitebesucher rechnen, die von der Suchmaschine frei Haus geliefert werden.

SEO versus Suchmaschinenmarketing – bezahlte Anzeigen bei Google schalten

Nicht immer ist es mit vertretbarem Aufwand erreichbar, durch SEO attraktive Keywords in der organischen Googlesuche zu erobern. In diesem Fall empfiehlt es sich, zusätzliche Anzeigen online in der Suchmaschine zu schalten, welche in der Regel pro Klick zu bezahlen sind. Beim Suchmaschinenmarketing (SEM) ist die Auswahl der richtigen Keywords entscheidend. Relevante Suchbegriffe sind nicht nur für die Ansprache der passenden Zielgruppe wichtig, sondern haben auch entscheidenden Einfluss auf die Kosten pro Klick. Hierbei gilt: Ist die Konkurrenz groß, steigen die Klickpreise massiv. Wer Suchmaschinenmarketing betreiben möchte, sollte sich aus diesem Grund sorgfältig in das Google Ads-System einarbeiten, um Kosten und Erfolg optimal zu steuern. Alternativ kann eine Google Ads Agentur mit der Betreuung der Kampagne beauftragt werden.

Social Media Ads – Marketing mit Facebook, Twitter, Instagram und Co

Die großen Social Media Anbieter verfügen über leistungsstarke Tools für das Onlinemarketing. Da sie – wie Google – vieles über die Interessen ihrer Nutzer wissen, bieten sie Werbetreibenden die Möglichkeit, ihre Anzeigen exakt zu justieren. Richtet sich das Angebot an eine bestimmte Altersgruppe? Sollen Hobbygärtner, Musikliebhaber oder Katzenhalter angesprochen werden? Zielt das Onlinemarketing auf regionale Interessenten ab oder soll das Unternehmen weltweit bekanntgemacht werden? Je gründlicher die Zielgruppe definiert wird, desto erfolgreicher ist das Online-Marketing über Social Media Plattformen. Wie auch im Suchmaschinenmarketing gilt: Bei der Erstellung einer Anzeigenkampagne online über Social Media sollte Sorgfalt vor Schnelligkeit gehen, um den maximalen Erfolg sicherzustellen. Dies gilt auch für den Content: Qualitativ hochwertige Bilder und durchdachte, fehlerfreie Texte repräsentieren das Unternehmen und sind das A und O, wenn es um Onlinemarketing auf Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram geht.

Video Marketing – YouTube als Erfolgsmotor

Als größte Videoplattform der Welt gehört YouTube zu Google und bietet kreativen Marketingfüchsen online neue Jobs. Wem es gelingt, mit pfiffigen Videos virale Effekte auszulösen, kann YouTube kostenlos als echten Erfolgsmotor nutzen. Doch auch klassisches Marketing ist auf der Plattform durchführbar: Die Schaltung von Video- oder Textanzeigen online gegen Bezahlung beinhaltet aufgrund der Power von Google ein nahezu unbegrenztes Erfolgspotenzial. Eine zusätzliche Form von Video Marketing stellt die Zusammenarbeit mit themenrelevanten Influencern dar. Dies sind Betreiber bereits erfolgreicher Videokanäle, die Produkte gegen Bezahlung promoten. Hierbei sollte im Sinne der Glaubwürdigkeit auf maximale Transparenz geachtet werden, damit das Marketing als Werbung erkennbar bleibt.

Mobile Marketing über Apps

Unternehmen, die es sich leisten können, eine eigene App zu entwickeln, erreichen damit ein hohes Maß an Kundenbindung. Hierauf setzen unter anderem Lieferdienste, Versandhändler oder Konzertveranstalter. Bei der Refinanzierung können Werbepartner helfen, die ihrerseits Onlinemarketing über die Mobile App des Publishers betreiben. Unternehmen, die mit dem Launch einer eigenen Mobile App liebäugeln, sollten dabei auf eine professionelle Umsetzung achten, auch in Bezug auf den Datenschutz. Die Mühe lohnt sich: Wem es gelingt, eine interessante App mit hohem Nutzerkomfort zu etablieren, verschafft sich einen dauerhaften Kanal für erfolgreiches Online-Marketing der neuesten Generation. Hierbei ist zu bedenken, dass die mobile Nutzung des Internets zunimmt, sodass die mit Apps erreichbare Zielgruppe ständig größer wird.

Affiliatesysteme – der klassische Weg im Onlinemarketing

Ein Affiliatesystem motiviert Vertriebspartner, Produkte online über ihre eigenen Kanäle zu bewerben, indem es sie am Umsatz beteiligt. Dies geschieht in der Regel über personalisierte Links, die es möglich machen, tatsächliche Verkäufe dem jeweiligen Vertriebspartner zuzuordnen. Erfahrene Websitebetreiber nutzen diesen Weg gerne zur Refinanzierung ihrer Onlinepräsenz und erschaffen selbstständig hochwertigen Content zur Einbettung der Affiliatelinks. Da das Aufsetzen eines eigenen Affiliatesystems aufwendig ist, entscheiden sich meist nur große Unternehmen wie amazon oder eBay für ein hauseigenes Vergütungssystem. Kleine und mittlere Unternehmen nutzen Anbieter wie awin.com (vormals affili.net), um ihr digitales Vertriebsnetz zu etablieren.

E-Mail-Werbung – Online-Marketing über die eigene Adressenkartei

Der klassische Newsletter hat noch lange nicht ausgedient, im Gegenteil: Die digitalen Rundschreiben dienen auch heute noch der dauerhaften Kundenbindung und dem nachhaltigen Marketing. Damit dies funktioniert, sollten sie nicht zu häufig versandt werden. Fühlt sich der Kunde durch ständige Werbung belästigt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Mailadresse aus dem Verteiler löschen lässt. Werbung per E-Mail darf nur an Empfänger versandt werden, die dem Erhalt des Newsletters zugestimmt haben. Kaltakquise auf diesem Wege ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern sorgt für Verärgerung und schädigt den Ruf des Absenders.

Online-Marketing – Dos and Don‘ts

Erfolgreiches Online-Marketing benötigt psychologisches Einfühlungsvermögen, ein hohes technisches Wissen und ein grundlegendes Verständnis für die Arbeitsweise des Internets. Darüber hinaus ist es wichtig, mit ansprechendem Content am Puls der Zeit zu bleiben. Auf welchen Plattformen bewegt sich die Hauptzielgruppe online? Mit welchen Sprachcodes lässt sie sich am besten erreichen? Während Facebook eher von Personen mittleren Alters genutzt wird, bevorzugen jüngere Menschen meist Instagram oder TikTok. Wer Social Media Marketing betreiben möchte, sollte vorab die Altersstruktur des betreffenden Netzwerks checken, statt den Werbeetat mit der Gießkanne zu verteilen. Dasselbe gilt für das Suchmaschinenmarketing: Hierbei sollte ein sorgfältiges Augenmerk darauf gelegt werden, ob die gewählten Keywords zur avisierten Zielgruppe passen. Grundsätzlich gilt: Online-Marketing sollte, je nach Branche, ruhig durch Pfiffigkeit, Humor und hochwertigen Content überzeugen. Keinesfalls sollte sich der Nutzer durch das Online Marketing genervt fühlen. Schrille Aufforderungen, jetzt doch endlich zu kaufen, bewirken in der Regel das Gegenteil und stellen den Werbetreibenden in eine Reihe mit lästigen Spammern.

Online-Marketing und Offline-Marketing

Ob online oder offline: Für das einheitliche Erscheinungsbild des Unternehmens sollten alle Werbemittel aufeinander abgestimmt werden. Hierzu gehören nicht nur das Firmenlogo sowie das Corporate Design, sondern auch die sinnvolle Verzahnung der Werbemaßnahmen. Gedruckte Flyer, Anzeigen oder Visitenkarten sollten einen Hinweis auf die Unternehmenswebseite oder die Social Media Präsenz auf Facebook beinhalten. Im Gegenzug sollten klassische Werbemaßnahmen wie Verkaufsveranstaltungen, Tage der offenen Tür oder andere Events regelmäßig auch online angekündigt werden. Idealerweise werden derartige Ereignisse als Content für das Marketing auf Social Media Plattformen genutzt, zum Beispiel als Livestream oder sympathischer Videobericht. Tatsächlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wenn es gilt, das eigene Branding durch einen gelungenen Mix verschiedener Werbemaßnahmen online und offline zu stärken. Nicht immer ist diese anspruchsvolle Aufgabe nebenbei zu bewältigen, da sie mehrere Jobs auf einmal beinhaltet: Wer gute Videos, Fotos und Texte erstellen und noch dazu SEO- und SEM-Maßnahmen planen und umsetzen möchte, sollte am besten Profis mit ins Boot holen.